Raimon Romaní. Komponist, Dirigent, Musiklehrer. CATALÀ · CASTELLANO · ENGLISH · DEUTSCH
Raimon Romaní
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Komponist, Dirigent, Musiklehrer.

Raimon Romaní (Barcelona, 1974) erwarb seinen Abschluss in Komposition an den Musikkonservatorien von Terrassa und Badalona sowie in Orchesterleitung an der Musikhochschule Escola Superior de Música de Catalunya (ESMUC). Seine Lehrer waren unter anderen Salvador Brotons (Dirigieren), Pere Casas (Harmonielehre und Kontrapunkt), Miquel Roger und Josep Soler (Komposition).

Erste Kenntnisse im Bereich der Chorleitung werden ihm durch Manuel Cabero vermittelt. Später vertieft er diese in Kursen der Federació Catalana d'Entitats Corals (FCEC) und den Internationalen Kursen von Lleida bei Pierre Cao, Mireia Barrera, Josep Vila und Lluís Vila sowie bei den Akademien von Europa Cantat in Mannheim, Fano und Barcelona mit den Lehrern Georg Grün, Hermia Schlichtmann und Gary Graden.

Als Hornist (mit berufsqualifizierendem Abschluss) spielte er im Jove Orquestra Simfònica de Catalunya (JOSC) unter der Leitung von Josep Pons, im Orquestra de Sant Cugat unter der Leitung von Josep Ferré sowie im Orchester der Associació Catalana d'Escoles de Música (ACEM) unter der Leitung von Ernest Martínez-Izquierdo.

Er war Dirigent des Orquestra de Cambra del Garraf und stellvertretender Dirigent des Orquestra de Joves Intèrprets dels Països Catalans. Für die Kinderkantate Giraviu von Carlinhos Pitera und Bernat Romaní dirigierte er im Auditori-Palau de Congressos von Girona sowie in späteren Ausgaben u. a. im Atrium Viladecans und im Teatre-Auditori von Sant Cugat einen aus Hunderten von Stimmen bestehenden Kinderchor.

Er ist Dozent für Harmonielehre, Musikanalyse, Bläserensembles, Chorgesang und Horn an der Escola Municipal de Música Victòria dels Àngels und am Conservatori de Sant Cugat del Vallès. Darüber hinaus lehrt er an anderen Bildungseinrichtungen in Sant Cugat wie der Fusió Escola de Música i Dansa und der Europa International School. Er unterrichtete Geschichte und Analyse der geistlichen Musik am ISCREB (Barcelona).

Seit 1994 dirigiert Raimon Romaní Chöre. Mit dem Chor Xàldiga der Fakultät für Geologie der Universität Barcelona führte er Konzerte in Coimbra (Portugal) und Valladolid auf. Anschließend dirigierte er den Chor der Fakultät für Mathematik der Universität Barcelona, den Chor der Escola Tècnica Superior d’Arquitectura del Vallès der technischen Universität UPC, den Cor Trobada, den Orfeó de les Corts und den Orfeó Martinenc. Gegenwärtig dirigiert er den Coral Nova Ègara, den Cor Jove Fusió, den Coral del Conservatori de Sant Cugat del Vallès, den Jugendchor Coral Juvenil de l'EMMVA (gemischte Stimmen) und den Chor der Fakultät für Biologie der Universität Barcelona.

Zu seinen eigenen Kompositionen zählen die chorsymphonischen Werke La llegenda de Sant Jordi, das u. a. bei der Setmana Medieval von Montblanc 2006 aufgeführt wurde; das in Reutlingen (Baden-Württemberg) mit dem Ensemble der Escola de Música Victòria dels Àngels und dem Jungen Ensemble Reutlingen uraufgeführte Magnificat von 2009; sowie die Chorwerke Ave Maria und Cançons de Ciutat mit Text von Bernat Romaní. Hervorzuhebende jüngere Werke sind die Hymne Veni, creator spiritus und Pastors a Betlem, eine von der Camerata Sant Cugat in Auftrag gegebene und von Xavier Baulies dirigierte Kantate mit Text von Jacint Verdaguer.

Raimon Romaní erhielt Aufträge von der Orquestra Simfònica de Sant Cugat für die Orchestrierung von Les cançons de les joguines von Francesc Burrull und Josep M. Espinàs sowie einiger traditioneller Lieder. Zudem erarbeitete er die Konzertinstrumentation der Kantate Giraviu. Er hat im Rahmen seiner Tätigkeit als Lehrer der Escola Municipal de Música Victòria dels Àngels i Conservatori de Sant Cugat del Vallès zahlreiche Bearbeitungen von Werken verschiedener Stilrichtungen durchgeführt, um diese an die Möglichkeiten der Instrumentalensemble der Schule anzupassen.